Primärschlamm/ ÜSschlamm Faulverhalten

Diskussionsforum für Klärwärter und Abwassertechniker

Geschrieben von Timo am 30. April 2012 12:49:49:

Hallo,

ich schreibe gerade eine Arbeit über Kläranlagen.

Dabei liegt mein Hauptaugenmerk auf Vor- und Nacheindicker und die Möglichkeit der Entstehung von Methan in diesen.
Angenommen wird dabei :
In den Voreindicker wird nur Primärschlamm aus dem Vorklärbecken geleitet.
In den Nacheindicker nur Schlamm aus dem Faulturm.
Die Kläranlage ist für eine Größe von 30-40.000 EW dimensioniert.
Industrielles Abwasser liegt nicht vor.

Kann der Primärschlamm im Voreindicker faulen und wie stark gast er aus? (der Methan wert ist hauptsächlich interessant) Gibt es dazu Rechenansätze/Erfahrungswerte. Der Voreindicker ist stets voll befüllt und wird stetig durchmischt (Intervall von 30 min Standzeit 1min mischen). Das Trübwasser wird abgefangen.
Die Verweildauer des Schlamms im Voreindicker spielt mit Sicherheit eine rolle.

Der Nacheindicker ist eher als Faulschlammstapel zu betrachten. Der Schlamm wird aus dem Faulturm in den Nacheindicker eingeleitet und ab einer gewissen Schlammhöhe weitergeleitet. Fault der Schlamm aus dem Faulturm weiter? und wenn ja, kann man berechnen wie stark ?

Gibt es evtl zu dem Thema schon einen Praxisbericht?

Freundliche Grüße
Timo




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