Re: Sinn und Unsinn von Schlammfaulungsanlagen

Diskussionsforum für Klärwärter und Abwassertechniker

Geschrieben von Leonie am 28. November 2012 08:36:33:

Als Antwort auf: Re: Sinn und Unsinn von Schlammfaulungsanlagen geschrieben von Klärer55 am 28. November 2012 07:59:22:

Hallo Klärer55,
mich hat letzte Nacht noch eine Idee beschäftigt. Ich weiß dass als Zwischenprodukt der Vergärung Wasserstoff entsteht, welcher später von Methanbakterien in das klimaschädliche Treibhausgas Methan umgewandelt wird. Wäre es vielleicht durch geschickte Prozessführung möglich die Methanbakterien zu unterdrücken, anstatt Methan Wasserstoff zu produzieren und diesen in einer Brennstoffzelle zu verstromen. Ist nur eine Idee und ich konnte in der Literatur nichts darüber finden.

Leonie

Hallo leonie,
Deine Schlußfolgerungen zur Trocknung sind m.E. richtig.
Die Kosten für die vor Ort Trocknung müssten geringer sein als die Mehrkosten bei Transport und Verbrennung, d.h. 359.000,- € - 94.400,- € (1170 t TS / 95 % TS x 75,90 €/t)
Die Gesamtkosten für die Trocknung des Faulschlammes dürften nicht höher sein als 264.600,- €.
Ich habe nunmal die Gesamtjahreskosten(Abschreibung, Verzinsung, Verbrauchsmaterialien, Personalkosten etc) der Schlammbehandlung ermittelt und komme so zu einem Betrag von € 572,-/t TS.
Was nun die Gesamtkosten der Frischschlammbehandlung betrifft tappen wir noch im Dunkeln, da müssten von den beiden Befürwortern mal Zahlen geliefert werden.
LG
Klärer55



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