Re: Sinn und Unsinn von Schlammfaulungsanlagen

Diskussionsforum für Klärwärter und Abwassertechniker

Geschrieben von Dipl. Ing. Werner Schiefer am 18. Januar 2013 16:21:00:

Als Antwort auf: Re: Sinn und Unsinn von Schlammfaulungsanlagen geschrieben von Klärer55 am 18. Januar 2013 11:38:56:

Hallo Klärer55,
weit- oder kurzschweifige Auslassungen dahingestellt, es ist ein Fakt, dass brennwertreduzierte Materialien schlechter brennen als vor ihrer Brennwertreduzierung. Ich glaube kaum, dass wir darüber diskutieren müssen. Falls Ihnen nur Pressemitteilungen zum Projekt EOS vorliegen, dann empfehle ich Ihnen einen Blick auf Wikipedia zu werfen. Sie finden die Seite, wenn Sie in Ihrer Suchmaschine "Wikipedia Hauptkläranlage Wien" eingeben. Besonderes Augenmerk sollte man der Klärschlammmenge sowie der Passage KLÄRSCHLAMMVERBRENNUNG schenken. Die dortigen Angaben bezüglich des TS-Gehaltes beziehen sich nicht auf den Schlamm, sondern auf einen Schlamm, versetzt mit Plastikgranulat, wobei der Anteil an Plastikgranulat unweigerlich zur Erhöhung des TS-Gehalts beiträgt. Ernsthaft (nicht polemisch gemeint), vielleicht können Sie mir helfen, meinen "Gedankenfehler" zu benennen/finden, wenn ich behaupte, dass die durch die Faulung entnommene Energie (inklusive der kolportierten CO2-Einsparung) spätestens bei der Verbrennung des Faulschlammes ausgeglichen sein muss. Darf ich Sie bitten, die Diskussion nach Lesen der Info bezüglich WIEN weiterzuführen? Bin schon auf Ihre Kommentare gespannt! LG

Hallo,
@ Herr Schiefer
Es tut mir leid aber Sie fordern eine gewisse Polemik nahezu heraus. Außer weitschweifigen Auslassungen haben Sie bisher keine belastbaren Zahlen geliefert. Auch Referenzanlagen haben Sie bisher keine aussagekräftigen benannt.
Was das Projekt EOS Wien betrifft vermag ich Ihre Aussage der fehlenden Nachhaltigkeit nicht nachvollziehen-es scheint mir so als wäre dieses Projekt ihr persönlicher Gegener-.
Ich habe von diesem Projekt zwar nur die öffentlich zuganglichen Presseveröffentlichungen gelesen, aber für mich als Kläranlagenbetreiber ist es schlüssig. Nur die Vorhersage der Energieausspeisung vermag ich nicht ganz glauben.Es sei denn es ist vorgesehen bei der Verwirklichung auch größere Mengen Co-Substrat mit zu verwerten und so zur Energieautarkie zu kommen
LG
Klärer55



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