Re: Schlammmitbehandlung

Diskussionsforum für Klärwärter und Abwassertechniker

Geschrieben von harzer am 17. April 2013 07:34:11:

Als Antwort auf: Re: Schlammmitbehandlung geschrieben von Heiko am 28. Februar 2013 10:32:24:

Nun Bedenken gibt es immer, noch besser ist es über Lösungen nachdenken.
Welches Umwälzaggregat wird eingesetzt?
In welchem Verhältnis wird 23%iger Schlamm zudosiert?
Wie groß sind die Rohrleitungen dimensioniert?
Wenn die Randbedingungen passen lässt sich die hohe
TR Fracht problemlos vermischen und führt insgesamt
zu einem guten Ergebnis.
hz

Hallo,
wenn ich nochmal das Beispiel Kübel/Becker aufgreifen darf (alles auf einmal) wird dies sicherlich zu technischen Problemen führen. Man müsste also entweder verdünnen oder langsam und schonend zudosieren, wie auch immer man dies Verfahrenstechnisch löst. Zu prüfen ist auf jeden Fall auch wie sich durch die Zudosierung der TS im Turm ändert 0,9 * 6% + 0,1 * 23% = 7,7 % , spricht ich hätte eine Erhöhung von 1,7%.
Heiko

Hallo,
deine Bedenken sind sicherlich angebracht. Das ist sicherlich nichts anderes, aus Rechtlicher sicht, wie die Zugabe von Fett aus anderen Kläranlagen. Also eine Co-Vergärung.
Zu Prüfen ist das Landesrecht und der evt. Ausschluss der Landw. Verwertung.
Von den genannten technischen Problemen mal ganz abzusehen.
Grüsse aus Bayern
Manfred
hallo, ich denke, dass du mit der Zugabe von 23%igem Schlamm sofort Probleme mit der Umwälzung bekommst.
versuch mal in einem kübel mit 6%igem schlamm einen becker mit 23% einrühren - dann bekommt man ein gefühl
wie schwierig das im realbetrieb wird....
rechtlich sicher kein problem ??? - aber: am besten bei der zuständigen behörde nachfragen!!!
OK. kann man 23% Schlamm vor der Zugabe zum Turm wieder auf 6% verdünnen? Ist das Technisch machbar?
gibt es beim Klärschlamm kein Vermischungsverbot?
Ich habe da Bedenken?



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